Telefon +49 (0) 6192. 977 00-0

Investment-STRATEGIE

Anders als die Anderen – antizyklisch im Jahreskanal


Die CSR verfolgt einen antizyklisch ausgerichteten Investmentansatz: kaufen bei niedrigen Kursen und verkaufen, wenn die Kurse oben sind. Was billig und was teuer ist, stellt die CSR anhand eigener Berechnungen sowie eines Spektrums von Marktprognosen in sogenannten Jahreskanälen dar: Bandbreiten, innerhalb derer sich der Markt im Verlauf eines Kalenderjahres mit hoher Wahrscheinlichkeit bewegen wird.

Innerhalb dieser Jahreskanäle werden dann sehr systematisch Positionen nach dem Prinzip: „kaufe billig – verkaufe teuer“ auf- und abgebaut. Im Ergebnis führt diese antizyklische Investmentstrategie zu einer deutlichen Verbesserung des Verhältnisses von Ertrag zu Risiko im Vergleich zu einem (passiven) Festhalten am Index."

Dr. Thorsten Rühl, Leiter Investmentstrategie & Research

Handeln – jenseits des Herdentriebs

Tut man immer genau das, was auch alle anderen tun, so führt dies oftmals zu unbefriedigenden Ergebnissen: seien es Stoßzeiten im Straßenverkehr oder in der Kantine, die mit Staus und langen Schlangen einhergehen oder Urlaube in der Hochsaison in überfüllten Hotels – meist führt ein prozyklisches Verhalten („der Herde folgen“) dazu, dass man für das gleiche Geld entweder weniger bekommt oder für das gleiche Gut mehr Zeit oder Geld aufwenden muss. Diese Binsenweisheit gilt nicht nur für Urlaube an beliebten Orten zur Hochsaison oder das Einkaufen von Geschenken kurz vor Weihnachten, sondern grundsätzlich auch an den Finanzmärkten.

Wir verfolgen daher keinen prozyklischen, sondern bewusst einen konträren Ansatz: wenn alle anderen verkaufen, dann kaufen wir und wenn die anderen wieder kaufen, dann verkaufen wir. Dies tun wir zum Teil bereits im Voraus, indem wir entsprechende Optionen verkaufen und dafür Prämien erhalten. Am Finanzmarkt sagt man daher in Anlehnung an die Versicherungsbrache, dass wir „dem Markt“ (d.h. anderen Marktteilnehmern) Risiken abkaufen. Damit ist am Ende allen gedient: der Käufer der Versicherung kann ruhiger schlafen und der Verkäufer der Versicherung finanziert auf diese Weise sein Geschäftsmodell. Der Vorteil bei dieser Strategie besteht ähnlich wie bei einer solide kalkulierten Versicherung darin, dass die Optionsprämien eine nach wie vor attraktiv vergütete Einnahmequelle am Finanzmarkt darstellen, was für andere Risikoprämien wie z.B. die Renditeaufschläge für Unternehmensanleihen nicht in gleicher Weise gilt.

 

Optimal dosiert – die CSR-Optionsprämienstrategie

Man kann es auch anders formulieren: Kapitalmarktrenditen folgen einer gewissen Verteilung. Die sogenannten Ränder der Verteilung werden in ihrem Auftreten dabei zunehmend unwahrscheinlicher. In gewisser Weise nutzt unsere antizyklische Strategie diese Eigenschaft der Renditeverteilung aus, um Ereignisse, die nur mit einer geringen Wahrscheinlichkeit eintreten, nicht zu kaufen, sondern zu verkaufen.

Im Ergebnis wird dadurch das Risiko unserer Anlagestrategie gesenkt, was sich auch in den entsprechenden Risikokennzahlen niederschlägt. Für unseren Aktienfonds gilt z.B. das langfristige Ziel, eine dem DAX vergleichbare Rendite bei nur halbem Risiko zu erwirtschaften.

Klare Ziele – DAX-Rendite bei nur halbem Risiko

Ein antizyklisches Vorgehen am Markt bietet darüber hinaus noch einen weiteren Vorteil: man kann kleinere Schwankungen am Markt nutzen, um durch die Technik des „billig kaufen und teurer verkaufen“ auch in per saldo auf der Stelle tretenden Märkten Gewinne zu erwirtschaften. Dies ist weder mit einer Kaufen- und Halten-Strategie möglich, noch mit einer Trendfolgestrategie, die auf ausreichend lange Trends in einer Richtung angewiesen ist. Wichtig ist dabei, dass unsere sog. Jahreskanäle, die wir für das antizyklische Handeln als Leitplanke verwenden, die passende Lage und Breite haben, um auf eine möglichst hohe Anzahl von Handlungsmöglichkeiten zu kommen, ohne jedoch vom Markt nachhaltig über- oder unterschritten zu werden.

Definierte Jahreskanäle –
Leitplanken für sicheres Handeln

Der Bestimmung dieser Jahreskanäle kommt daher eine besondere Bedeutung zu. Diese werden jeweils zu Beginn eines neuen Kalenderjahres festgelegt und im Regelfall während des Jahres nicht mehr verändert. Hierzu nutzen wir die „Schwarmintelligenz“ der Märkte: zwar gelingt es nur den wenigsten Analysten, nachhaltig eine treffsichere Jahresprognose zu erstellen, in der Gesamtheit decken die Analystenschätzungen jedoch meist einen guten Teil der tatsächlichen Marktbewegung ab. Unsere Aufgabe ist es dabei, die „blinden Flecken“ bei den Schätzungen ebenfalls mit abzudecken bzw. zu ergänzen. Wir haben den Anspruch, alle relevanten Schätzungen in unsere Jahreskanäle einfließen zu lassen, sind uns aber der Tatsache bewusst, dass es je nach Marktphase immer wieder zu einseitig „verzerrten“ Schätzungen kommen kann: so werden z.B. oftmals die tatsächlichen Rückschlagrisiken des Marktes unterschätzt. Hier ergänzen wir mit statistischen Methoden die jeweils fehlende Seite, denn nur dann, wenn der Markt (z.B. der DAX) in seinem Kanal verbleibt, können wir mit antizyklischem Handeln für unsere Anleger durchgehend Erträge erwirtschaften.

Diese umsichtige Vorgehensweise hat in der Vergangenheit dazu geführt, dass unsere Kanäle im Verlauf eines Kalenderjahres recht gut „gehalten“ haben. Das Zusammenspiel aller Komponenten (antizyklischer Ansatz mit passenden Jahreskanälen, Umsetzung mit der optimalen Dosierung der Optionsprämienstrategie) macht schließlich den Gesamterfolg aus. Dass wir mit unserer Strategie nachhaltig erfolgreich sind, wird immer wieder im Mitbewerbervergleich erkennbar.

 

 

So hat z.B. unser Fonds CSR Ertrag Plus in der Kategorie Defensive Mischfonds nun bereits zum vierten mal in Folge einen Platz unter den TOP 6 aus einer Grundgesamtheit von jeweils über 330 Vermögensverwaltern in einer Untersuchung der WirtschaftsWoche belegt.

Auf die Nachhaltigkeit der Platzierung, die wir nicht zuletzt unserem konstant niedrig gehaltenen Risiko zu verdanken haben, sind wir besonders stolz. Damit empfehlen wir uns als verlässlicher Partner im Bereich nachhaltige Vermögensanlage.

CSR-Investmentfonts
im Überblick

Unser Klassiker – der Rentenfonds mit antizyklischer Durationssteuerung

Rentenfonds mit Zinsbindung zwischen 2 und 7,25 Jahren – für die mittel- und langfristige Anlage

Unser Absolute Return-Fonds mit Risikooptimierung

Mischfonds mit max. 30 % Aktienanteil – für die mittel- und langfristige Anlage

Unser Aktienfonds mit Risikooptimierung

Aktienfonds mit aktiver Steuerung zwischen 0 und 100 % – für die langfristige Anlage

Sie haben Fragen oder wünschen weitere Informationen?
Die CSR Beratungsgesellschaft freut sich auf Ihren Anruf unter Telefon 06192 - 977 00-0

Ansprechpartner für den Bereich Investmentstrategie

Dr. Thorsten Rühl
Gesellschafter/Partner, Prokurist

Ulrich Zorn
Gesellschafter/Partner, Prokurist