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CSR Ertrag Plus

CSR Ertrag Plus
Der
Absolute Return-Fonds mit Risikooptimierung

Einsatzbereich:
Basisinvestment, vor allem für Privatanleger, Stiftungen/NPO, Versicherungen, Pensionskassen, Kirchen

Anlageziel:
Stabiles Wachstum durch Renten-, Aktien- und Währungsbaustein mit Zusatzerträgen durch Overlay-Steuerung

"...geeignet für nachhaltig orientierte Investoren"

Die 10 wichtigsten Fragen zum CSR Ertrag Plus Fonds

1. Wie funktioniert das Fondskonzept?

Der CSR Ertrag Plus Fonds investiert bis zu 30 % des Fondsvermögens in Standardwerte Aktien und zu ca. 70 % in Anleihen mit einem Schwerpunkt auf deutschen Hypothekenpfandbriefen. Das Fondsmanagement agiert stets antizyklisch, das heißt (erst) bei fallenden Aktienkursen wird die Aktienquote sukzessive aufgebaut und umgekehrt wird bei steigenden Notierungen diese schrittweise reduziert. Auf der Anleiheseite erfolgt die gleiche antizyklische Steuerung bezogen auf die Entwicklung am deutschen Rentenmarkt. Die Umsetzung der antizyklischen Steuerung erfolgt anhand sog. CSR-Jahreskanäle.

2. Was ist der Grund für den Fondspreisrückgang?

Im März sind die Aktiennotierungen stark gefallen. Per Ende Februar lag die Aktienquote im Fonds bei ca. 19 % (DAX-Stand 11.890) und wurde mit dem Preisverfall der Aktien schrittweise aufgestockt. Per Ultimo März liegt diese bei ca. 25 % (DAX-Stand 9.935). Das heißt, die negative Kursentwicklung des DAX hat der Fonds mit einer durchschnittlichen Aktienquote von ca. 25 % mitvollzogen. Gleichzeitig sind aber auch die Renditen gestiegen, mit der Folge fallender Kurse der Rentenpapiere, was zusätzlich eine negative Auswirkung auf den Fondspreis hatte.

3. Wie ist auf den extremen Kursrückgang reagiert worden?

Das antizyklische Managementkonzept der CSR basiert auf sog. Jahreskanälen. Für den DAX war dieser am Jahresanfang mit 15.000 zu 10.000 Punkten festgelegt worden, für die Durationssteuerung der Renten mit -0,75 % zu +0,75 % gemessen an der 10-jährigen öffentlichen Rendite in Deutschland. Im Zuge der Krise haben wir diese Kanäle angepasst auf 8.500 zu 13.500 und -1,00 % zu 0,50 %  und damit temporär etwas Risiko in der Abwärtsbewegung herausgenommen.

4. Wird der Anlagestil in der Krise unverändert fortgesetzt?

Das wichtigste in einer Stresssituation ist es, den Anlagestil nicht zu verändern. Wir behalten unsere antizyklische Steuerung bei und haben die Aktienquote im Fonds entsprechend erhöht. Was die investierten Titel betrifft, so sind wir mit den deutschen Standardwerten im Aktienbereich und mit den durch reale Sicherheiten hinterlegten deutschen Hypothekenpfandbriefen unverändert gut aufgestellt.

Alle Titel unterliegen zudem einem regelmäßigen ESG-Screening von der Ratingagentur imug, so dass die Geeignetheit des Fonds für nachhaltig orientierte Investoren weiterhin gewährleistet werden kann.

5. Welche Auswirkungen hätten weiter fallende Aktiennotierungen auf den Fonds?

Erneut unter Druck kommende Aktiennotierungen würden über die im Fonds gehaltene Aktienquote negativ auf den Fondspreis wirken. Als Faustregel kann gelten, dass ein Rückgang des DAX von ca. -10 % mit etwa  -3 % auf den Fondspreis bei einer 30 %-igen Aktienquote im Fonds wirken würde. Sollten zeitgleich Renten, im Sinne eines „sicheren Hafens“ wieder stärker nachgefragt werden, könnte die Rentenquote im Fonds aufgrund steigender Rentenkurse einen Fondspreisrückgang etwas abfedern.

6. Wie agiert der Fonds in einer Seitwärtsbewegung des Aktienmarktes?

Eine Seitwärtsbewegung am Aktienmarkt bietet für unsere antizyklische Strategie gute Möglichkeiten, Zusatzerträge zu generieren. Wir nutzen einen DAX-Rückgang von ca. 250 Punkten, um die Aktienquote im Fonds um ca. 1,5 %-Punkte aufzubauen und einen Anstieg um ca. 250 Punkte um die Quote um ca. 1,5 % zu reduzieren. Das heißt in einer Seitwärtsphase des Aktienmarktes wird der Fondspreis erwartungsgemäß zulegen können.

7. Welche Auswirkungen haben wieder steigende Aktiennotierungen auf den Fonds?

Da die Aktienquote jetzt hoch ausgesteuert ist, wird der Fondspreis von steigenden Notierungen beim DAX profitieren.

8. Wovon hängt die Ausschüttungsquote im Fonds ab?

Der Fonds schüttet jeweils den ordentlichen Nettoertrag (ordentlicher Ertrag nach Kosten) aus, der durch die Kupons der Rentenpapiere und die Dividendenzahlungen der Aktien bestimmt wird, zuletzt im Januar in Höhe von 1,25 % pro Fondsanteil.

9. Wird die Ausschüttungsquote im Fonds stabil bleiben?

Durch die Kursbewegungen der Rentenpapiere werden die Kupons nicht beeinflusst, das heißt die Rentenpapiere im Fonds generieren auch zukünftig den gleichen ordentlichen Ertrag wie in der Vergangenheit, solange sie im Fonds enthalten sind. Bei den Aktien ist nicht auszuschließen, je nach der weiteren Gewinnentwicklung der Unternehmen im laufenden Jahr, dass die Dividende im Einzelfalle geringer ausfallen könnte. Eine bspw. 10 %-ige Dividendenkürzung über alle Aktienwerte im Fonds hätte eine um ca. 0,10 %-Punkte reduzierte Ausschüttung zur Folge.

10. Inwiefern hält der Fonds die Anforderung einer Stiftung an Kapitalerhalt ein?

Märkte unterliegen Schwankungen, so wie wir sie im Moment gerade schmerzlich erfahren müssen. Erfahrungsgemäß wächst die Wirtschaft über mittelfristige Zeiträume gesehen, so dass die Werthaltigkeit von Unternehmen und damit auch deren Aktien wieder steigen werden. Die derzeit im Fondspreis angefallenen Verluste werden mit einer Gegenbewegung des Aktienmarktes auch wieder aufgeholt werden, denn der Fonds ist ja jetzt hoch in Aktien investiert. Die im Fonds gehaltenen Investments selbst – deutsche Standardwerte Aktien und schwerpunktmäßig deutsche Hypothekenpfandbriefe – stehen für eine hohe Sicherheit. Das Konzept des Fonds ist auf Kapitalerhalt ausgerichtet.

Stammdaten
per 30.10.2020

ISIN DE000A1J3067
WKN A1J306
Bloomberg CSRERPL GR
Kategorie Absolute Return
Anlagehorizont mittel- und langfristig
Ertragsverwendung ausschüttend
Währung Euro
Auflegungsland Deutschland
Geschäftsjahr 01.11. - 31.10.
Auflagedatum 22.01.2013
Ausgabeaufschlag bis 3 %
Fondsvolumen EUR 113,49 Mio.
Laufende Kosten p.a.
(31.01.2020)
0,58 %
Kapitalverwaltungs-
gesellschaft
Internationale Kapitalanlagegesellschaft mbH
Verwahrstelle Kreissparkasse Köln

 

Ausschüttungs-
historie

Datum

Ausschüttungsbetrag (in € pro Anteil)

22.01.2014 1,722126
21.01.2015 2,20
21.01.2016 1,25
23.01.2017 1,25
13.12.2017 1,31
02.01.2018 0,0484*
02.01.2018 0,1726849**
21.01.2019 1,25
21.01.2020 1,25
  *Steuerliquidität pro Anteil
  **Thesaurierung brutto pro Anteil

 

Wertentwicklung
CSR Ertrag Plus

Die Bruttowertentwicklung* (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung), die Nettowertentwicklung* (siehe obere Grafik) zusätzlich den Ausgabeaufschlag. Weitere Kosten können auf Kundenebene individuell anfallen (z.B. Depotgebühren, Provisionen und andere Entgelte).
Modellrechnung (netto): Ein Anleger möchte für 1000,- EUR Anteile erwerben. Bei einem max. Ausgabeaufschlag von 3,00 % muss er dafür einmalig bei Kauf 30 Euro aufwenden. Zusätzlich können Depotkosten anfallen, die die Wertentwicklung mindern. Die Depotkosten ergeben sich aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis Ihrer Bank.
Die historische Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Angaben in %

Risiko-Kennzahlen
CSR Ertrag Plus

Periode CSR Ertrag Plus – Volatilität* in % 70% REXP / 30% 2,5% p.a. –
Volatilität* in %
12 Monate 7,27 4,02
3 Jahre 4,61 2,62

Beschreibung CSR Ertrag Plus

CSR Ertrag Plus ist ein aktiv gemanagter Absolute Return-Fonds. Er eignet sich für wachstumsorientierte Investoren mit mittel- bis langfristigem Anlagehorizont.

Unser Ziel ist es, mit einer Investitionsquote von rund 70 Prozent des Fondsvolumens in Renten einen stabilen Ertrag zu generieren – und mit einem Aktieninvestment von bis zu 30 Prozent des Fondsvolumens ein zusätzliches Plus zu erzielen. Sowohl der Renten- als auch der Aktienteil werden über ein Derivate-Overlay konsequent antizyklisch gesteuert.

Unsere Devise heißt dabei: günstig kaufen und teuer verkaufen. Bei steigenden Renditen (fallenden Kursen) verlängert sich die Duration* und umgekehrt. Ebenso wird bei fallenden Aktienkursen die Aktienquote erhöht und umgekehrt.

Um den Ertrag zu stabilisieren und die Anlage zu diversifizieren, wird seit 2014 ein ebenfalls antizyklisch gesteuertes US-Dollar-Investment eingesetzt, da der US-Dollar nur eine geringe Korrelation* zu den beiden anderen Anlageklassen aufweist. Es ist dabei sowohl ein reines USD-Investment (durch USD-Kasse oder entsprechende Derivate) oder auch der Kauf von in US-Dollar denominierten Anleihen möglich, die dann je nach antizyklischer Erwartung mit oder ohne Fremdwährungsabsicherung im Bestand gehalten werden.

Die Duration* des Rentenbestandes wird aktiv zwischen 2 und 7,25 Jahren gemanagt, die Aktienquote wird zwischen 0 und 30 Prozent aktiv gesteuert.

Den Anlageschwerpunkt bilden deutsche Hypothekenpfandbriefe sowie Aktienanlagen, zurzeit in größten deutschen Standardwerten.

Durch unsere Strategie “billig kaufen, teuer verkaufen“ profitiert der Fonds im Gegensatz zu Anlagestrategien, die rein auf steigende Märkte ausgerichtet sind, auch in einem per saldo seitwärts laufenden Markt.

Durch den Einsatz von Optionen und die Vereinnahmung von entsprechenden Prämien kann der Fonds zudem sogar dann noch eine positive Wertentwicklung erzielen, wenn der Markt sich an dieser Stelle nicht mehr in eine bestimmte Richtung bewegt.

Der antizyklische Ansatz ist schon für sich genommen risikoarm, da er auf die wenig wahrscheinlichen Teile der Marktbewegung zu Gunsten von Prämieneinnahmen verzichtet.

Darüber hinaus reduziert unser Ansatz das Risiko des Gesamtportfolios. Der Grund dafür ist die geringe Korrelation* zu prozyklischen Ansätzen.

CSR Ertrag Plus eignet sich also gut als Beimischung zu statischen oder prozyklisch ausgerichteten Anlagen.

Sie haben Fragen oder wünschen weitere Informationen?
Die CSR Beratungsgesellschaft freut sich auf Ihren Anruf unter Telefon +49 6192 977 00-0